Graue Hunde und grüne Wölfe

Na gut, liebe Volkswagen AG. Dann wollen wir mal.

Nachdem sich nun endlich zeigt, in welche Richtung das Desaster sich vollzieht, wollen wir unseren Beitrag leisten. Das Ganze zeigt uns eher als Katharsis, an der wir uns natürlich gern produktiv beteiligen.

Unser Vorschlag: Volkswagen stattet Greyhound aus. Und stellt der Nation ein landesweites Mobilitätssystem aus vollvernetzten Reisebussen. Ökologisch betrieben, ein rollender Lernort, mobilisierte Begegnung, quer durch die Weiten eines so armen wie reichen Landes, für die, die sich die Reise im Auto nicht leisten.

Mehr dazu finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe des regionalen Kreativmagazins create38. Das Konzept nennt sich Büssing LineUp, wurde der MAN im Zuge der BusWorld Kortrijk 2015 vorgelegt und wartet nun darauf, dass sich erste Finger heben.

Volkswagen. VOLKSwagon! Wenn wir schon nicht mehr mit PKWs die Massen erreichen, dann eben mit Bussen. Damit fahren die Völker der Welt. Überall. Die Kosten? Günstig. Der ökologische Fußabdruck? Ebenso. Machen wir es wieder gut.

Und ob nun die erschummelten Finanzmittel des Konzerns zurück ins individuelle Vermögen wandern, oder doch besser in das kollektive, können dann ja die USA entscheiden. Die wissen, wie man sowas macht.

Veröffentlicht unter Allgemein, Piraten-Planet, Reden an die Nation, Sinniererei, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

freies kommunales WLAN

Dem Anliegen gut gefüllter öffentlicher Kassen und gemeinschaftlich organisierter Werte und Wertschöpfungssysteme wohl gesonnen, steht das brainbureau klar hinter dem Vorhaben, künftige öffentliche WLAN-Strukturen über kommunale Tochterunternehmen in Bürgerschaftsbesitz zu betreiben.

Eine kommunale Infrastruktur als Transfersystem z.B. für durch Fahrzeuge gesammelte Umweltdaten ermöglicht der Öffentlichkeit neben der Rolle der passiv Partizipierenden die aktive Partizipation an der Urbarmachung der von ihr erzeugten Daten. Erst nachdem die kommunalen Server mit ihren bürgergenerierten Algorithmen die im kommunalen Netz übertragenen Datenmengen verarbeitet haben, werden die Daten weitergeleitet an die, die sie uns haben erzeugen lassen.

Ob ordentliche Anonymisierung der Daten, Gewinn rein quantitativer Information oder kollektiv ermittelter Preis für das vom Grosskonzern beim Serverbetreiber angefragte Kundendatenpaket – erst ein mündiges Gemeinwesen trifft mündige Entscheidungen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Piraten-Planet, Sinniererei, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zwischenraumextension

Da sind wir also. Mitten im Fiasko angelangt. Wir sind echt spät dran. Sorry dafür!

Nichts desto trotz ist es nun Zeit für ordende Maßnahmenvorschläge. Da uns das Thema sehr bewegt, widmen wir uns der Flüchtlingsfrage. Als Hauptproblematik erkennen wir hier die rasante Zunahme an neu anwesenden potentiellen Mitbürgern und deren Begleiterscheinungen.

Unsere Gesellschaft optimiert sich zurzeit neu. Einerseits lösen wir gerade das Demografieproblem kommender Deutscher Jahrzehnte, andererseits überfordern wir unsere gesellschaftlichen Annahmemechanismen. Wir brauchen also Zeit.

Betrachten wir den Prozess der Migration, fällt auf, dass der Weg von A nach B eine gestaltbare Strecke, einen entsprechend ausgestattet durchaus lebenswerten Zeitraum, darstellt. Mobilität in einer Facette der Ausdehnung, des inneren Reifens, wenn auch verbunden mit mancherlei fehlgeleiteten Erwartungen.

Gut genutzte Reisezeit kann auch mal etwas länger dauern. Wir freuen uns daher, Ihnen an dieser Stelle die Lektüre unseres Partnermagazins create38 zu empfehlen! Dort hat man sich ausführlich mit alternativen Mobilitätskonzepten auf regionaler wie globaler Ebene beschäftigt – nehmen Sie teil an der Entdeckung der Welt zwischen den Welten.

Veröffentlicht unter Allgemein, Piraten-Planet, Reden an die Nation, Sinniererei, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Von Glücksleveln, Teilzeit und Kapitalreserven

Aktuell beschäftigt uns #dieselgate auf vielfältigste Weise. Selten sind sie, die Momente im Leben, zu denen frisches Denken mal so richtig gefragt ist.

Unser Vorschlag fürs Erste: als Beitrag zur Bewältigung der finanziellen Lasten durch das derzeitig diskutierte Fehlverhalten der Führungsebene werden Jahreseinkommen bis auf Weiteres bei 60.000 EUR gedeckelt. Denn mehr braucht es nicht um glücklich zu sein.

Und wie kommen wir da hin? Freiwillig. Alle erhalten im Rahmen ihrer Gehaltsklassen das Angebot zur Arbeitszeitanpassung, bis die 60.000 EUR erreicht sind. Freiwerdende Arbeitsstunden werden in Freizeit vergolten.

Denn auch für steile Gehälter gilt, ihre Empfänger leben nur einmal. Etwas mehr Selbstorganisation, etwas mehr Digitalisierung, schwupp, kommt der Feierabend noch bei Tageslicht. Zumal die Leute am Band dieses Drama nicht zu verantworten haben, und die Höhe des Bonus eh nicht linear wachsend zur eingesetzten Lebenszeit zu betrachten ist.

Was sonst noch geschieht? Managementkapazitäten werden neu besetzt, Vernetzungspotentiale ausgeschöpft, Familien entdecken sich neu. Ein kluger Mann meinte einst, zwanzig Stunden Arbeit und zwanzig Stunden Teilhabe, geleistet von Menschen mit Verstand und Engagement, bieten einer Gesellschaft völlig neue Gestaltungsspielräume – wir zumindest probieren das hier schon länger aus, und: wir bleiben dabei!

Veröffentlicht unter Allgemein, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ökoupdate vs. Fahrspass

Aktuell wird der Vorstandsvorsitzende eines uns am Herzen liegenden regionalen Großunternehmens für die Fehler seiner Vorgänger geschasst. Not fair! 2005 muss wohl ein übereifriger Fahrzeug-Entwickler beim Übertragen der Steuersoftware für die Schadstoffausstossregelung einen damalig scheinbar für Testzwecke programmierten Afterburner-Modus als Standard konfiguriert haben. Nach einem Jahrzehnt Fahrspass stellt sich nun die Frage: alles nur ein dreckiger Trick zur Absatzsteigerung?

Nun gut. Wir hier im brainbureau sehen gemeinsam mit dem Konzern pragmatisch in die Zukunft – stellt man eben im Steuergerät den Testbetriebsmodus als neuen Standardmodus ein, zahlt eventuellen Leidtragenden eine angemessene Entschädigung für ihre dann weniger spritzigen Gefährte, löhnt die absolut gerechtfertigten Bußgelder und nutzt die Gunst der Stunde für ein allgemeines Softwareupdate an 11 Mio. Fahrzeugen. Oder? Oder nicht?!

Veröffentlicht unter Allgemein, Sinniererei, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Deuexit als Aufbruch

Aktuell gelangt ein Ausstieg Deutschlands aus dem Euro in unser Bild. Erschreckend!

Doch was hilft’s, wenn andere diese Entscheidung treffen? Uns hilft’s. Bei der Neuentdeckung der Idee eines geeinten Europa. Klein denken sollten wir dabei nicht. Vielleicht sollten wir garnicht denken. Sondern vielmehr handeln im Sinne von Freiheit, Toleranz, Gleichheit und Brüderlichkeit, umwoben vom Mantel der Humanität.

Der Rausschmiss als Neuanfang. Tja. Scheiden tut weh. Aber es muss ja nicht auf Dauer sein – gegebenenfalls lässt sich der Idee einer vorübergehenden Abwesenheit aus dem Euroraum, realisiert durch die zeitweise Einführung einer nationalen Alternativwährung mit dem Ziel der Abkopplung regionaler Wirtschaftsräume und dem Effekt der Verdichtung von Wissen und Tatkraft, einiges abgewinnen.

Ein bitcoin-ähnliches virtuelles Währungssystem, international auf deutsches Territorium beschränkt, zum seichten Einstieg in den Umstieg zur alternativen Finanzwelt, befüllt mit regional entwickelten Projektinitiativen, die ihren Zahlungsverkehr darin abwickeln, und finanziert mit öffentlichen wie privaten Mitteln, ob als Leistung, Idee oder Kapital, wäre für den Anfang schonmal nicht schlecht.

Wir hier im brainbureau bleiben dieser Idee auf den Spuren. Seien Sie uns willkommen daran teilzunehmen.

Veröffentlicht unter Piraten-Planet, Reden an die Nation, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Städtebau reloaded

Wir fordern eine städtebauliche Initiative zur kulturellen Ausgestaltung von Zentren gesellschaftlicher Aktivität.

Angesichts des wachsenden Bedarfs an Orten öffentlichen Austauschs zwischen den Gemeinschaften einer Gesellschaft hält euer brainbureau es für eine gute Idee, wenn wir bis 2038 einen Teil unserer Heimatstadt mit einem Glasüberbau versehen.

Der uns hier vorschwebende Bezirk befindet sich an einer der zentralen Stellen unserer Stadt, bietet architektonisch zu einer Gesamtfläche zusammenführbare Dächer, geräumige Innenhöfe, sowie mögliche Zugänge über Treppenanlagen entlang der Fußgängerzonen und Boulevards. Er korrespondiert mit Burg und Domareal, dem Rathaus, den Schlossarkaden sowie dem Polizeipräsidium, dem Amtsgericht und der lokalen Altstadt.

Aus unserer Sicht ein lohnenswerter Ansatz. Noch wissen wir nicht, was Sie sehen, aber wir sehen uns im Liegestuhl hinter der Galerie auf Zeit nach oben blicken auf einen Schwarm vorbeiziehender Wale.

create38.de einer macht den Anfang. Und Sie? Was machen Sie so?

Veröffentlicht unter Sinniererei, Wirtschaft | Hinterlasse einen Kommentar

3 days 2 Mekka

Projektvorschlag: Deutschland bietet im Rahmen der internationalen EU-Verkehrsdebatte den mit Solidaritätsbeitragsgeldern teilfinanzierten und von deutschen Unternehmen durchgeführten Bau und Betrieb einer Hochsicherheitsautobahntrasse von Braunschweig bis Mekka.

Wir liefern individuelle Mobilität in vollautomatisierten Fahrzeugen. Die Strecke verläuft entlang der großen Städte, vorhandene Autobahnen werden einbezogen und entsprechend aufgerüstet. Dabei handeln wir verantwortungsvoll und eng verbunden mit den Menschen vor Ort.

Tja. Wieder so eine Idee. Aber damit beginnen nunmal die Dinge. Ob Sie da mit einsteigen, liegt bei Ihnen.

www.create38.de

Veröffentlicht unter Allgemein, Reden an die Nation, Sinniererei, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Sicherheit durch Transparenz

Üble Aussichten: trotz geheimdienstlicher Erkenntnisse erschießt ein junger Däne seine Landsleute. Womit sich wieder einmal die Frage stellt: wie überwacht sich eine demokratische Gesellschaft am besten selbst, und dies so, dass a) keiner mehr irgendwie zu Schaden kommt [Sicherheit] und b) mehr als genügend Restenergie für gesellschaftlichen Fortschritt [Freiheit] im System vorhanden ist?

Ein altes Thema, früher gern gelöst durch eine sichtbare, dann irgendwann immer unsichtbarer werdende, Zentralgewalt. Heute, am vorläufigen Ende unserer demokratischen Entwicklung, kommt Euer brainbureau mit folgenden Vorschlag:

Der Verfassungsschutz veröffentlicht die Liste der aktuell von ihm beobachteten Staatsbürger im Internet. So, dass alle sehen, wer wen warum überwacht.

Öffentlich?? Wieso das?

Weil nach fast 10 Jahren Facebook-Training die damit einhergegangenen Prozesse des Entstehens sicherheitsfördernder sozialer Selbstregulationsmechanismen ausreichend Anlass bieten zur Zuversicht im Umgang mit einem erweiterten Ansatz der Selbstüberwachung innerhalb komplexer sozialer Systeme.

Beispiel: Was würde passieren, wenn Ihr Name plötzlich im Internet auf der Wir-gucken-auf…-Seite des Verfassungsschutzes zu finden ist? Weit und breit sichtbar steht es dort: SIE werden überwacht und zwar, WEIL… und VON… Was tun Sie mit dieser Erkenntnis?

  1. Alternative: Sie wissen nun, dass Ihre Anschlagspläne kurz vor dem Auffliegen sind. Die anderen Mitglieder Ihrer Terrorzelle sind nicht mehr erreichbar. Ihre Nachbarn holen die Kinder von der Straße, wenn Sie des Weges kommen. Tja. Sie packen Ihre sieben Sachen und verschwinden.
  2. Alternative: Sie nehmen mit VON Kontakt auf. Und beschweren sich über das WEIL. Sie holen sich Fürsprecher, diese kommentieren den Eintrag, wüstes Geschimpfe hebt an, die Debatte über die Facetten Ihrer Verfassungstreue tobt, irgendwann ist die Behörde überzeugt und nimmt Sie wieder von der Liste.

Beides aus unserer Sicht sehr willkommene sicherheitsförderliche Entwicklungen, gewonnen aus dieser neuen Form der Transparenz. Wenn wir auf Deutschland gucken, sehen wir ein funktionierendes Gemeinwesen. Bleiben wir doch dabei.

Veröffentlicht unter Allgemein, Internet, Reden an die Nation, Sinniererei | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kommunikationsdivisionen

Manchmal fragen wir uns, hier im brainbureau, wo ist denn eigentlich diese deutsche Militärtechnologiedominanz hin?

Damals, als unsere Großväter ihre Leben noch verschießen lassen mussten, war das aber anders! Wir wären bis zum Mond gekommen – wenn wir nicht schon längst auf selbigem gesessen hätten… und dieses Sein als Mann im Mond ist das, was uns mit dieser Zeit damals verbindet. Ob Peterchens Mondfahrt oder Nationalsozialismus, im Guten wie im Schlechten, auch das hat uns an diese Stelle in der Zeit gebracht. Wo wir heute stehen und schauen – wohin findet unser Denken, Schaffen und Wirken nun?

Was zu eben jener postmilitanten Frage führt: was können wir beitragen zum Entstehen einer führenden Deutschen Militärtechnologie, einem disruptiven Geschäftsmodell für die Lösung von Konflikten? Etwas was man reinschickt bevor der erste weint. Eine Art Fußball, der zur Entschärfung der Situation vor Ort dient und den Menschen eine Alternative zur Lösung der lokalen Probleme an die Hand gibt.

Wir haben da einen Vorschlag:

Wir schicken ein Fracht-Wohn-Arbeitsschiff auf Weltreise. Auf diesem Schiff arbeiten 300 Deutsche als künstlerisch, handwerklich oder psychologisch Mitarbeitende, ferner besorgt eine Kernmannschaft von 50 Seeleuten den Schiffsbetrieb. Das Projekt wird dem Bundesministerium für Verteidigung direkt unterstellt und von der Ministerin entsprechend mit Autonomie versehen.

Unterwegs nehmen wir Menschen auf, die wir an Bord in Berufen ausbilden, von denen wir glauben, dass sie künftig bei der Entwicklung der Europäischen Union zum führenden Innovationsraum des Planeten gebraucht werden.

Auf Seite 79 der aktuellen Ausgabe des regionalen Kreativmanagazins create38 finden Sie den derzeitig kommunizierten Stand des Konzepts, zu welchem nun erste Umsetzungsgespräche stattfinden. Wir freuen uns auf rege Beteiligung.

Veröffentlicht unter Allgemein, Internet, Sinniererei, Wirtschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar